Donnerstag, 24. November 2011

Haben oder Sein - von der Kunst, die Münze im Einkaufswagen stecken zu lassen

Im Zeitenwende-Blog des schweizerischen Wirtschaftsbloggers Hansruedi Ramsauer habe ich einen schönen Beitrag gefunden, der aufzeigt, dass es nicht immer viel braucht, um die Welt um sich herum positiv zu beeinflussen:

"Vom Millionär zum Tellerwäscher

DONNERSTAG, 17. NOVEMBER 2011
Als ich auf den Eingang des Lebensmittelmarktes zusteuerte, kam mir eine Kundin entgegen und drückte mir ihren Einkaufswagen in den Hand. Als ich nach einer Münze kramen wollte, winkte sie nur ab und lief davon. Ich war völlig verdutzt. Sie hatte sich dem Paradigma des homo oeconomicus widersetzt, das unsere Welt prägt.

Gewinnstreben war offensichtlich nicht ihre Absicht und entgegen aller wissenschaftlichen Theorien, die uns glauben machen wollen, dass das zum Ueberleben nun mal dazu gehört, machte sie nicht einmal einen verwirrten Eindruck - im Gegenteil. Sie schien in einer aufgeräumten Stimmung zu sein, vielleicht deshalb, weil sie noch nie etwas von den unabänderlichen Dingen gehört hatte, die scheinbar unser Zusammenleben prägen. [...]"

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